Im Winter sollte man nicht draussen trainieren. Das stimmt nicht!

 

In den Wintermonaten fällt es vielen Hobbysportlerinnen und Hobbysportlern schwer, die Trainingsroutine vom Sommer beizubehalten. Kürzere Tage, nasses und kaltes Wetter, niedrige Temperaturen bieten Gelegenheit für Ausreden.

 

Etwa:
Bei tiefen Temperaturen draussen zu joggen, ist nicht gut für die Lunge.

Oder:
Die Verletzungsgefahr ist zu gross.

Die Verlockung, es sich auf dem Sofa mit einer Wolldecke gemütlich zu machen, steigt. Aber zum Glück habe ich vier Fakten parat, welche dich dabei unterstützen, aus dem Winterblues-Modus in den Aktivitätsmodus zu wechseln:

Beim Coaching oder in Vorträgen sage ich oft:
«Ich möchte nicht, dass du Energie verschwendest, um deinen inneren Schweinehund zu überwinden. Mein Ziel ist es, dass dein innerer Schweinehund an der Tür steht und dich dazu auffordert, mit ihm spielen zu gehen.»

 

Es geht also darum, den inneren Schweinehund als Motivator gewinnen: Wähle dein persönliches «Warum».

 

 

Was bewegt dich dazu, auch in dieser Jahreszeit draussen zu trainieren?

 

Zum Beispiel:
«Ich habe bis heute sechs Kilo abgenommen, mein Ziel sind insgesamt zehn Kilo. Ich verfolge mein Ziel unabhängig von Witterungsbedingungen. Ich freue mich auf neue Erfahrungen und bin neugierig, wie sich diese anfühlen. Zudem stärke ich mit jedem Training mein Immunsystem und das Selbstbewusstsein.»

Die richtige Ausrüstung:
Hier kann sich eine Beratung in einem Fachgeschäft lohnen. Grundsätzlich bist du mit Laufschuhen für den Winter, Handschuhen, Kappe, kurzen Shirts und Langarmshirts, einer langen Jogginghose und einer Funktionslaufjacke gut für Outdoor-Trainings im Winter gerüstet.

Die Bedingungen respektieren:
Beachte die Witterungsbedingungen, und passe Laufstil, Laufroute oder Trainingsplan den Umständen an. So kannst du das Verletzungsrisiko minimieren. Und sollte es wirklich mal unter -20 °C werden, machst einfach einen lockeren Spaziergang.

Outdoor-Training bei Kälte schadet der Lunge nicht:
Das Brennen der Atemwege ist darauf zurückzuführen, dass wir uns zu wenig an der frischen Luft aufhalten und die Kälte nicht gewohnt sind. Passe deshalb die anfängliche Dauer deiner Trainingseinheiten den Temperaturen an, und steigere den Umfang schrittweise, damit sich deine Lunge den neuen Bedingungen anpassen kann.

 

Trainierst du im Winter?

 

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